
Dipl.-Psych. Isolde Zehme
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Zur Weiterbildung im Begleiteten Systematischen Wiedererleben (BSW) nach S. Petry am 03. Februar 2011 in Wetzlar
Einführung in die Theorie und Praxis der Methode BSW nach S. Petry vom 04. - 06. Februar 2011
Ausbildungsinhalte der Ausbildung in der Methode BSW nach S. Petry
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Zielgruppe und Voraussetzungen für die Weiterbildung
Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die im psychosozialen und pädagogischen Bereich mit Erwachsenen und/oder Kindern und/oder Babys tätig sind. Darüber hinaus müssen sie eine Ausbildung absolviert haben, die es ihnen ermöglicht, in einen tragfähigen Kontakt mit ihrer Klientel zu kommen. Dies bildet eine Grundlage für die Arbeit mit der Methode des BSW nach S. Petry. Die Arbeit mit eigener Klientel ist zudem ab der zweiten Hälfte der Weiterbildung Voraussetzung für einen erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung.
Inhalte der Weiterbildung
Die Weiterbildung gliedert sich in zwei Weiterbildungszyklen: die Grundstufe und die Aufbaustufe.
Der Schwerpunkt der Weiterbildung in beiden Stufen liegt in der Praxis durch Selbsterfahrung. Die Auszubildenden üben sich im Wiedererleben und im Begleiten des Wiedererlebens unter Anleitung der KursleiterInnen. Auch begleiten sich die Auszubildenden untereinander gegenseitig. Im späteren Verlauf der Weiterbildung kommt das Begleiten von eigener Klientel unter Supervision hinzu.
Theoretische Themen der Grundstufe sind im Einzelnen:
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Der Traumabegriff in der Theorie des BSW im Vergleich zum Traumabegriff des DSM (Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen)
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Erlebnisgedächtnis, Erlebnislernen und Wiedererleben im Gegensatz zum
kognitiven Gedächtnis, kognitiven Lernen und kognitiven Erinnern
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Die Bedeutung des Wiedererlebens
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Arten des Wiedererlebens:
- Intrusives (spontanes) Wiedererleben,
- situativ angeregtes (getriggertes) Wiedererleben,
- begleitetes systematisches Wiedererleben zur Auflösung von Traumata
Theoretische Themen der Aufbaustufe sind im Einzelnen:
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Abgrenzung des BSW nach S. Petry zu anderen Trauma-Behandlungs-Methoden
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Methoden des Einleitens und Intensivierens von Wiedererleben (Vertiefung und Übung)
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Regeln für das Sprechen während des Wiedererlebens
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Regeln der Kommunikation vor und nach dem Wiedererleben
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Arbeit mit dem Fragebogen und dessen Auswertung
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Übertragungen beim BSW, Umgang mit Übertragungen
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Mittel der Vermeidung, Umgang mit Vermeidung
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Supervision der Arbeit in den Kleingruppen
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Supervision der Arbeit mit eigener Klientel
Nach Abschuss der Weiterbildung erhalten die Auszubildenden ein Zertifikat mit dem Titel: „Begleiterin/Begleiter beim Systematischen Wiedererleben (BSW) nach S. Petry“. Der erfolgreiche Abschluss der Weiterbildung befähigt die TeilnehmerInnen zur Begleitung von eigener erwachsener Klientel und ist Grundlage und Voraussetzung für eine optionale Weiterbildung in der Begleitung von Babys und Kindern.
Themes des optionalen Seminars zum Erlernen der Begleitung von Babys und Kindern:
Theoretische Inhalte des Baby-Kind Seminars im Einzelnen:
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Begleitung von Babys und Kleinkindern
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Kontaktaufnahme zu Kind und Eltern
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Berücksichtigen des Tempos des Kindes
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Hilfsmittel zur Einleitung der Begleitung von Babys und Kindern
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Einleitung der Durchgänge und Begleitung bis zur Auflösung
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Begleitung von Kindern im Alter von 6-12 Jahren
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Begleitung von Kindern in Pflegefamilien und Heimen
Die Theorie wird durch regelmäßige Supervision der Begleitung von Babys und Kindern (eigene Klientel) ergänzt.